22. Mai 2018

Menschen bei ALPLA – Interview mit Mitesh Patel

Mitesh Patel, Packaging Manager at ALPLA

Mitesh ist seit März 2016 bei ALPLA India tätig und arbeitet dort als Verpackungsleiter im Bereich EBM. In diesem „Menschen bei ALPLA“-Interview erfahren wir mehr über seinen Arbeitsplatz und darüber, wie sich sein Lebenstraum verwirklicht hat. Außerdem gibt er uns ein einzigartiges Sprichwort auf Gujarati mit auf den Weg.

Name: Mitesh Patel

Standort: Pashamylaram, Indien

Position: Verpackungsleiter

Wie würden Sie Ihre Arbeit einem Kind erklären?

Wir formen ein Stück Plastik so, dass daraus eine Flasche wird. Mit anderen Worten, wir formen Kunststoff zu Plastikflaschen und -deckeln. So in etwa, wie man ein Stück Papier nimmt und daraus ein Papierschiff baut.

Was ist das Interessanteste an Ihrer Arbeit bei ALPLA?

Bevor ich zu ALPLA kam, war ich in einem kleinen Unternehmen tätig. Wir waren nicht viele Leute und es gab nicht viele verschiedene Abteilungen. Seit ich bei ALPLA angefangen habe, konnte ich Menschen aus verschiedenen Arbeitsbereichen treffen, was meine Arbeit sehr interessant macht. Die Zusammenarbeit mit Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und aus verschiedenen Kulturen macht mir großen Spaß.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Ich bin der Sohn eines Bauern, wir hatten nicht viel Geld, als ich ein Kind war. Deshalb ist der Held meiner Kindheit mein Vater, weil er sehr hart für die Familie gearbeitet hat und trotz seines geringen Einkommens dafür gesorgt hat, dass wir eine gute Ausbildung in renommierten Schulen und Hochschulen erhielten. Er hat mich immer ermutigt, hart zu arbeiten, und mir gesagt, dass er immer für mich da sei und sich um alles andere kümmern würde. Er hat mich inspiriert und ich will so werden wie er.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Ich bin praktisch für die Kommunikation mit den Kunden zuständig, schicke ihnen Proben und hole Rückmeldungen zu diesen Proben ein. Außerdem sorge ich dafür, dass wir den zeitlichen Rahmen für das Projekt einhalten – all dies natürlich mit Unterstützung und Anleitung durch meine Kollegen. Mir macht mein Arbeitstag mit meinen Kollegen Spaß.

Was ist Ihr bisher größter Erfolg – privat oder beruflich?

Mein größter Erfolg ist, dass ich ein Haus gebaut habe. In Indien muss man ein Haus besitzen und bis jetzt hatte ich kein gutes Haus. Aber nachdem ich in meiner Karriere vorangekommen bin, konnte ich ein Haus bauen, in dem meine Familie zufrieden zusammenleben kann. Mit dem Bau habe ich vor einem Jahr begonnen und vor Kurzem haben wir eine Einweihungsparty gefeiert.

Welchen Rat würden Sie einem neuen Mitarbeiter geben?

Bleiben Sie konzentriert. Was auch Ihre Aufgabe in einer neuen Organisation ist, konzentrieren Sie sich einfach auf Ihre tägliche Arbeit. Seien Sie selbstbewusst und sicher, dass alles, was Sie tun, richtig ist. Arbeiten Sie mit klaren Grundsätzen. Dann können Sie einen Fehler, wenn er passiert, zugeben und akzeptieren, und Ihre Kollegen können Ihnen helfen.

Welcher ist Ihr Lieblingsort auf der Welt?

Für uns Inder ist die Familie sehr wichtig. Deshalb ist mein Lieblingsort immer der, wo meine Familie zusammenkommt, also meine Heimat.

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

Im Moment arbeite ich gleich an mehreren Projekten. Unter anderem an einer 80-ml-Seifenflasche, einem 400-Gramm-Glas für Babynahrung und an Behältern für Proteinpulver, Öl, Schmierstoffe und andere Dinge. Außerdem gibt es viele Röhrenkunden in Indien, die ich ebenfalls überwache.

Können Sie uns ein einzigartiges Sprichwort in Ihrer Muttersprache verraten?

Meine Muttersprache ist Gujarati und darin gibt es das Sprichwort મનમાંકાઈકભૈરિનજીવોશો ... માણસજીવનનહીંજિવિશાકો ..., das bedeutet: Wenn du im Geiste bitter bist, wirst du dein Leben nicht voll, fruchtbar und glücklich leben.