Dubai, 19. Juni 2019

Menschen bei ALPLA - Interview mit Mazen El Hage

Der erfahrene Vertriebsbeauftragte Mazen verkörpert die Werte von ALPLA und arbeitet sehr gern im Unternehmen. Er ist also ideal qualifiziert, um ein Team aufzubauen und das Wachstum von ALPLA im Non-Food-Bereich in der Golfregion voranzubringen.

Name: Mazen El Hage
Standort: Dubai (VAE)
Position: Vertriebsbeauftragter Non-Food Golfregion

Was ist dein bisher größter Erfolg – privat oder beruflich?

Ich bin sehr stolz, Vertriebsbeauftragter in diesem weltweit führenden multinationalen Unternehmen zu sein – das sehe ich sowohl als privaten und als auch als beruflichen Erfolg. Seit ich die Stelle im Jahr 2018 angetreten habe, bin ich für den Vertrieb von Non-Food-Verpackungen in der GCC-Region verantwortlich, hauptsächlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien.

Wie würdest du deine Arbeit einem Kind erklären?

Ganz einfach ausgedrückt: ALPLA stellt viele der Kunststoffflaschen her, die man in jedem Supermarkt findet – gefüllt mit Wasser, Limonade, Saft, Joghurt, Milch, Shampoo, Duschgel, Flüssigseife, Babyöl, Reinigungsmittel, einfach mit allem. Als Verkaufsbeauftragter helfe ich anderen Unternehmen dabei, die beste Flasche für ihr Produkt zu finden, und unterstütze sie, wenn sie etwas brauchen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Ich beginne jeden Tag mit einer positiven Einstellung und einem Lächeln. Und ich bemühe mich, den Tag ebenfalls mit einem Lächeln ausklingen zu lassen. Ich komme frühmorgens zur Arbeit, lese meine E-Mails und spreche mit Kollegen. Danach kümmere ich mich um die Kunden. Ich versuche, jeden Kunden alle zwei Wochen oder zumindest einmal im Monat zu besuchen – je nach Bedarf. Daher reise ich sehr viel und bin ca. eine Woche im Monat im Ausland unterwegs.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Die GCC-Region ist für sich genommen schon ein großes Projekt. Gerade vor Kurzem hat ALPLA hundert Prozent von Zamil, einem ehemaligen Joint Venture, übernommen. Nun wollen wir unser Produktportfolio erweitern, mehr Kunden gewinnen und noch weiter expandieren. Hinzu kommt, dass Kunden und Endkunden in der Region zunehmend umweltbewusster denken. Wir zeigen ihnen Möglichkeiten, Produkte aus Recyclingmaterial wie rPET oder PCR zu verwenden. Und klären sie auf, wie wichtig es ist, Abfall zu sammeln und zu verwerten – der Standard in den meisten Golfstaaten ist noch nicht vergleichbar mit dem in Europa.

Welchen Rat würdest du neuen Mitarbeitern geben?

Das ist eine interessante Frage. Neuen Mitarbeitern würde ich immer raten, stets geduldig zu sein, Spaß an ihren Aufgaben zu haben, zweimal nachzudenken, bevor sie sprechen oder eine Entscheidung fällen, viele Fragen zu stellen und gut zuzuhören. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man weiß, wie man das Unternehmen, in dem man vorher war, mit diesem vergleichen kann – bei ALPLA herrscht ein anderer Spirit als in den meisten Unternehmen der GCC-Region, vor allem im Hinblick auf Teamgeist und Work-Life-Balance. Man sollte es zu schätzen wissen, was die Firma in puncto Karriere, Erfahrung und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten hat. Und man sollte nicht materiell denken – sondern smart.

Bitte beschreibe ALPLA in drei Wörtern.

Technologie. Führend. Familiäre Atmosphäre unter den Angestellten.

Kannst du uns ein typisches Sprichwort aus deiner Muttersprache verraten?

Als ich noch ein Kind war, hörte ich oft dieses libanesische Sprichwort: لا تؤجل عمل اليوم إلى الغد. Es bedeutet: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Ich denke heutzutage immer wieder daran, wenn ich mich mal in einem faulen Moment erwische.

Wenn du eine willkürliche Person wählen könntest, wen hättest du gerne als Mentor?

Als Kind hätte ich gesagt: meine Eltern, meinen älteren Bruder und meine ältere Schwester. Heutzutage sehe ich jeden Menschen, der einen in die richtige Richtung lenkt und einem zum Erfolg verhilft, als Mentor an. Und ich bin jeder Person dankbar, die bereit ist, Ratschläge zu erteilen, denn man kann von jedem etwas lernen.

Was hörst du im Auto auf dem Weg zur Arbeit und zurück?

Ich fahre täglich 35 Minuten zur Arbeit. Währenddessen höre ich sehr gern lokale Radiosender. Sie berichten normalerweise über Gesellschaftsthemen und über Veranstaltungen vor Ort. In einigen Morgensendungen werden auch politische und wirtschaftliche Themen behandelt – das höre ich mir ebenfalls gern an.

Welche vier Dinge stehen auf deiner Liste der Dinge, die du noch tun möchtest?

Da das Leben im Libanon in den vergangenen Jahrzehnten sehr schwer war, ist meine Familie über den ganzen Globus verteilt. Ganz oben auf meiner Wunschliste steht daher, alle zu besuchen: nach Houston zu fahren, um meinen Bruder und seine Familie zu sehen. Ich habe ganz in ihrer Nähe gewohnt, als ich meinen ersten Job im Vertrieb hatte, aber jetzt sehe ich sie wirklich selten und vermisse die Kinder sehr. Das Nächste wäre ein Besuch in Kanada, wo meine großartige Schwester mit ihrer Familie lebt. Und dann in Australien, um meine Onkel, Tanten und ihre Familien zu besuchen. Nach meiner Weltreise bin ich dann bereit zu heiraten und sesshaft zu werden.