Hard, 21. Januar 2021

Menschen bei ALPLA - Interview mit Israel Garcia

Israel Garcia ist bereits ein alter Hase bei ALPLA. Den 42-jährigen Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Design zog es vor 13 Jahren aus Mexiko an den Bodensee. Seitdem arbeitet er am Sitz des Unternehmens in Hard. Als Technical Key Account Manager steht er wichtigen Kunden bei der Realisierung großer Projekte zur Seite und arbeitet dabei in enger Abstimmung mit dem ALPLA Sales Team.

Name: Israel Garcia Granados
Standort: Hard (AUT)
Position: Technical Key Account Manager

Hallo Israel, wie kam es, dass du als Mexikaner in Österreich heimisch geworden bist?

Ganz einfach, der Liebe wegen. Ursprünglich stamme ich aus Querétaro in Zentralmexiko, wenige Autostunden von Mexiko-Stadt entfernt. Kaum in Österreich angekommen, prasselte dann so einiges auf mich ein: eine neue Kultur samt Sprache, ein neuer Job und dazu noch Familiennachwuchs mit Zwillingen. Heute kann ich lachen, wenn ich an diese turbulente Zeit zurückdenke. Denn mittlerweile bin ich längst angekommen, sowohl privat als auch beruflich.

Was schätzt du an deiner Tätigkeit bei ALPLA?

Die internationale Arbeitsatmosphäre. In einem solch großen Unternehmen treffe ich in meiner Funktion viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Darunter sind sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch Geschäftspartner. Ich bespreche mich beispielsweise am Vormittag mit einer Person aus Indien und am Nachmittag folgt dann noch ein Meeting mit Mexiko.

Hast du ein besonderes Projekt, an dem du bisher mitgearbeitet hast?

Da gab und gibt es einige sehr interessante Aufgaben. Ein Beispiel: In einem zwei Jahre währenden Projekt haben wir vor ein paar Jahren für einen großen Kunden neue Flaschen vom 1-Liter- bis zum 5-Liter-Format neu entwickelt. Die Herausforderung lag nicht nur in der Realisierung des neuen Flaschendesigns, sondern auch in der Implementierung der Produktion in zahlreichen Werken in Europa.

Nachhaltigkeit und Recycling gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wie wirkt sich das auf deine Arbeit aus?

Das ist ein sehr spannendes Thema. Nicht nur wir bei ALPLA, sondern auch unsere Kunden orientieren sich stark an Nachhaltigkeitsprinzipien wie „vermeiden“, „reduzieren“, „wiederverwenden“ und „recyceln“. Viele haben sich zum Ziel gesetzt, 100 % ihrer Verpackungen in den nächsten Jahren wiederbefüllbar, wiederverwendbar oder recyclingfähig zu machen und einen bestimmten Anteil von recyceltem Material in ihren Kunststoffverpackungen zu erreichen. Somit beschäftigen wir uns verstärkt mit dem Umstieg auf Flaschenmaterial aus Post-Consumer-Rezyklaten. Hier muss dann im Vorfeld viel kalkuliert, angeboten und mit den Werken abgestimmt werden.

Wie entspannst du in deiner Freizeit?

Wichtig ist mir ein Ausgleich zu den beruflichen Herausforderungen. Dazu gehe ich leidenschaftlich gerne laufen. Am besten zwei bis drei Mal in der Woche. Dabei kann ich sehr gut abschalten. Mittlerweile habe ich schon zwei Marathons und rund ein halbes Dutzend Halbmarathons bestritten. Neu dazugekommen ist auch das Radfahren: Mountainbike und Rennrad. Um es ganzheitlich zu betreiben, habe ich vor einem Jahr sogar einen Workshop für Fahrradmechaniker absolviert (lacht).

Was würdest du machen, wenn du eine Stunde mehr am Tag zu deiner Verfügung hättest?

Die würde ich sicher auch meiner Freizeit widmen. Dafür bleibt manchmal sowieso schon zu wenig Zeit übrig.

Kannst du uns ein Sprichwort aus deiner Heimat nennen?

Bei uns sagt man „Camarón que se duerme se lo lleva la corriente“. Aus dem Spanischen übersetzt heißt das: „Garnele, die einschläft, nimmt die Strömung mit.“ Der kurze Satz beinhaltet viel Wahres. Es ist im Leben wichtig, immer aufmerksam und nicht träge zu sein. Das ist nicht immer einfach und strengt an. Doch wenn man sich nur vom Strom des Lebens treiben lässt und passiv ist, geht man verloren.

Wo zieht es dich im Urlaub hin?

In der aktuellen Corona-Zeit ist Reisen ja nicht möglich, aber sonst fliege ich alle zwei bis drei Jahre nach Mexiko, um meine Familie dort zu besuchen. Ansonsten mag ich kurze Städtereisen ebenso gerne wie einen längeren Sommerurlaub am Meer. Dort kann ich dann auch einem neuen Hobby nachgehen, dem Tauchen. Ein Traum sind hier die Azoren. Da möchte ich unbedingt noch hin.

Bitte beschreibe ALPLA für uns in drei Worten.

ALPLA ist für mich familiär, multikulturell und ein Platz, an dem ich mich wohlfühle.

Welche Bedeutung hat der Slogan des Unternehmens „Family of Pioneers“ für dich?

Familie passt sehr gut im Sinne von Familienbetrieb und einem vertrauensvollen, wertschätzenden Umgang untereinander. Und auch das Pionierhafte macht ALPLA aus. Hier wird innovatives Denken und Handeln großgeschrieben. Die Firma treibt der Ehrgeiz an, immer einen Schritt voraus und ein Stück weit besser zu sein. Dazu ist sie sehr gut aufgestellt.

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