Hard, 11. Oktober 2018

Einblicke in den Wertstoff-Kreislauf einer PET-Flasche

Anfang Oktober konnten wir ein Dutzend Journalisten von österreichischen und deutschen Branchenmagazinen sowie österreichischen Qualitätszeitungen begrüßen. Sie waren unserer Einladung zur Pressereise „Kreislaufwirtschaft: Vom Post-Consumer-Material zur PET-Flasche“ gefolgt. Diese eintägige Reise führte die Teilnehmer an drei verschiedene Standorte im Süden Wiens und damit an die Stationen einer gebrauchten PET-Flasche bis zur wieder befüllten Wasserflasche.

ALPLA glaubt an Recycling

Den Auftakt machten unsere Kollegen von PET Recycling Team GmbH. Georg Lässer, Head of Recycling bei ALPLA, begrüßte die Gäste und führte in das Thema ein. „Seit über 25 Jahren beschäftigen wir uns mit Recycling. Wir haben bereits zu Zeiten in diese Technologien investiert und Recyclingmaterial zu neuen Verpackungen verarbeitet, als das quasi als Liebhaberei abgetan wurde. In diesem Sinne begrüßen wir die aktuellen Entwicklungen. Wir fordern aber auch geeignete Maßnahmen, damit wir die hochgesteckten Ziele umsetzen und unsere Kunden ideal unterstützen können“, so lautete seine zentrale Forderung. Im Anschluss erklärten unsere Recycling-Experten den Prozess und die Herausforderungen dabei: von der Beschaffung des Post-Consumer-Materials über die Sortiertechnologien bis hin zum lebensmitteltauglichen Recyclingmaterial (rPET).

Peter Fröschel, Plant Manager PET Recycling Team (PRT) Wöllersdorf, führte durch das Recyclingwerk und veranschaulichte den Weg einer gebrauchten PET-Flasche bis zum lebensmitteltauglichen rPET-Granulat.

In den beiden eigenen PET-Recyclingwerken von ALPLA (Wöllersdorf/Österreich und Radomsko/Polen) werden jährlich rund 42.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET hergestellt. Seit Wöllersdorf auf Ökostrom umgestellt hat, spart das dort produzierte rPET rund 90 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu Neuware ein. Aus technischer Sicht ist heute beinahe alles machbar, was auch für die Verwendung von Rezyklaten im Produktionsprozess gilt.

Einblick in die Herstellung von nachhaltigen Verpackungslösungen

Im Anschluss ging es in das ALPLA Base Plant im benachbarten Steinabrückl. Die Journalisten erfuhren, wie sogenannte Preforms für PET-Flaschen hergestellt werden. Plant Manager Werner Rosenberger erklärte die verschiedenen Technologien und Maschinen, Regional Manager CEE Rainer Widmar sprach unter anderem über die Bedeutung von Recycling in Zentral- und Osteuropa.

Wie wird aus recyceltem Kunststoff wieder eine voll funktionsfähige Verpackung? Das konnten Journalisten hautnah in unserem Produktionswerk Steinabrückl erleben.

Dass wir den gesamten Kreislauf einer PET-Flasche präsentieren konnten, verdanken wir der großzügigen Bereitschaft unseres Kunden Vöslauer Mineralwasser. In Bad Vöslau – der dritten und letzten Station der Reise – empfingen uns am Nachmittag die Geschäftsführer Birgit Aichinger und Herbert Schlossnikl und präsentierten die Nachhaltigkeitsziele ihres Unternehmens. Bei der Besichtigung der Produktion war zu sehen, wie die in Steinabrückl hergestellten Preforms zu PET-Flaschen gestreckt und geformt werden. Ein absolutes Highlight erwartete die Journalisten am Ende der Führung: Im Goodie-Bag fanden sich die ersten Flaschen von Vöslauer, die zu hundert Prozent aus rPET hergestellt sind – natürlich in Zusammenarbeit mit ALPLA.

Unser Fazit

Die Teilnehmerzahl, das große Interesse während der Werksführungen und die angeregten Diskussionen davor und danach zeigen: Die Themen Kreislaufwirtschaft und Recycling sind nicht nur, aber ganz besonders bei Journalisten top-aktuell. Wenn auch Sie Fragen dazu haben, dann kontaktieren Sie uns jederzeit oder besuchen Sie unsere Sustainability-Seite.

Autorenprofil

Alexandra Dittrich, Senior PR & Corporate Communications Specialist

Alexandra Dittrich ist als Senior PR & Corporate Communications Expert Anlaufstelle für alle Journalisten-Anfragen zu ALPLA. Themen wie Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit beschäftigen sie dabei derzeit besonders häufig. Sie widmet sich aber genauso gerne der internen Kommunikation bei ALPLA und verantwortet seit einigen Jahren etwa die Redaktion der Mitarbeiterzeitung „Flaschenpost“ am Headquarter Hard.