Atlanta, 10. Januar 2019

Menschen bei ALPLA - Interview mit Sara Vecerina

Im Jahr 1998, als Sara erst sechs Jahre alt war, sind ihre Eltern von Serbien in die USA umgezogen. Sie konnten sich dort ein neues Leben aufbauen und Sara konnte schließlich Biomedizintechnik studieren. Nach ihrem Studium begann sie im Juli 2018 für ALPLA zu arbeiten. Kürzlich hat Sara sieben Wochen zur Schulung in Hard verbracht, wo wir sie für dieses Interview getroffen haben.

Name: Sara Vecerina
Standort: Atlanta (USA)
Position: New Product Development Trainee

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Zurzeit lerne ich die vier Technologien kennen, die wir bei ALPLA einsetzen. In den ersten Tagen jeder Schulungseinheit bin ich viel mit Beobachten und Notizenmachen beschäftigt. In den letzten Tagen bediene ich die Maschine meist selbst und helfe bei der Fertigstellung von Musteraufträgen. Als Verpackungsmanagerin werde ich voraussichtlich mit unseren Kunden, Prozesstechnikern und Designern kommunizieren, um Muster für den Versand an unsere Kunden zu erstellen und zu fertigen. Ich werde Feedback sammeln und das Projekt Schritt für Schritt innerhalb eines Zeitplans durch die Produktion verfolgen.

Was ist das Interessanteste an Ihrer Arbeit bei ALPLA?

Ganz klar die Menschen. Ich wollte in einem Unternehmen arbeiten, in dem ich nicht die Klügste unter durchschnittlichen Leuten bin, sondern klug inmitten von intelligenten Menschen. ALPLA hat eine Art, sehr kluge Leute einzustellen, die zudem außergewöhnliche Persönlichkeiten sind, das hat mich zu diesem Unternehmen hingezogen.

Was war Ihr Lieblingsprojekt, an dem Sie bei ALPLA bisher gearbeitet haben?

Das war wahrscheinlich das Verbesserungsprojekt, an dem ich in Atlanta mit Chris Rourke gearbeitet habe. Es war wirklich interessant, gemeinsam eine Idee zu entwickeln, wie das Entwässerungssystem an der SBM-Maschine verbessert werden kann und es dann auszutesten und unseren Vorgesetzten vorzuschlagen.

Was ist Ihr bisher größter Erfolg – privat oder beruflich?

Der Universitätsabschluss. Es gab mehr als ein paar Umstände, die mich hätten aufhalten können. Ich habe mich jedoch entschieden, mich durchzukämpfen. Es hat mich stärker gemacht und ich bin sehr stolz darauf, eine Absolventin des Georgia Institute of Technology zu sein.

Wenn Sie mit jemandem den Beruf tauschen könnten, welchen Beruf würden Sie wählen?

Das ist eine schwierige Frage. Es wäre wohl tatsächlich entweder meine Mutter oder meine Schwester. Meine Mutter ist Lehrerin und das war auch immer ein Traum von mir. Ich liebe es, Menschen neue Dinge beizubringen. Meine Schwester ist Krankenschwester, und mir hat es immer gefallen, anderen zu helfen, besonders im medizinischen Umfeld.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Glücklicherweise habe ich nicht nur einen. Es sind in der Tat meine beiden Eltern. Sie zogen nach Amerika, als ich noch sehr jung war. Ohne sie wäre ich nicht der Mensch geworden, der ich heute bin. Sie kamen buchstäblich mit nichts nach Amerika. Sie zogen in ein Land, deren Sprache sie nicht beherrschten und wo ihre Universitätsabschlüsse nicht anerkannt wurden und begannen ein neues Leben aus dem Nichts, mit der Hoffnung, dass meine Schwester und ich die bestmögliche Zukunft haben würden.

Welches ist Ihr liebstes Filmzitat?

„We ride together. We die together. Bad boys for life.“ („Wir stehen zusammen und wir fallen zusammen. Bad Boys fürs Leben!“) Es stammt aus dem Film „Bad Boys 2“, der erste Film, den meine Schwester und ich nach dem Umzug in die Vereinigten Staaten sahen. Wir sagen allerdings: „girls“. Es ist ein Zitat, nach dem wir noch heute leben.

Wenn Sie eine willkürliche Person wählen könnten, wen hätten Sie gern als Mentor?

Ich würde meinen Freund wählen. Er ist bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich in seinem Beruf. Er musste unglaublich hart arbeiten, um dorthin zu gelangen, wo er jetzt ist. Darum bin ich sehr dankbar, jemanden in meinem Leben zu haben, bei dem ich mir Ratschläge zu Bewerbungsgesprächen oder zu großen beruflichen Entscheidungen holen kann.

Wenn Sie ein Gericht täglich für den Rest Ihres Lebens essen müssten, welches würden Sie wählen?

Ich kann mich nicht entscheiden. Mama, halt dir die Ohren zu. Die Spaghetti meiner Mutter und die Crêpes meines Freundes sind gleichauf. Ich versichere Ihnen, Sie haben von beiden Gerichten noch kein besseres gegessen.

Welche vier Dinge stehen auf Ihrer Liste der Dinge, die Sie noch tun möchten?

Mein eigenes Zuhause schaffen, Abteilungsleiterin werden, den Mount Everest besteigen, das Great Barrier Reef besuchen.