20. August 2026

Menschen bei ALPLA - Interview mit Gabriel Sanchez

Mit 54 Jahren blickt Gabriel Sanchez auf 30 Jahre bei ALPLA zurück. Als Production Manager für EBM und SBM in Argentinien ist er für die Produktion verantwortlich und hat in diesen drei Jahrzehnten miterlebt, wie sich das Unternehmen und seine Technologien weiterentwickelt haben. Wir haben mit ihm über Erfahrung, Führung, kontinuierliche Verbesserung, den Umgang mit Fehlern und darüber gesprochen, was ihn nach 30 Jahren bei ALPLA noch immer antreibt.

Gabriel Sanchez vor einem Plakat mit dem ALPLA-Logo.

Gabriel Sanchez ist seit 30 Jahren bei ALPLA beschäftigt.

Wie würdest du jemandem, der unsere Branche nicht kennt, erklären, was du bei ALPLA machst?

Wir produzieren Verpackungen für Produkte wie Shampoos, Reinigungsmittel, Cremes und Erfrischungsgetränke. In meinem Bereich arbeiten wir mit zwei Technologien – EBM (Extrusion Blow Moulding) und SBM (Stretch Blow Moulding) –, mit denen wir Kunststoff im Blasformverfahren zu Flaschen und anderen Behältern formen. Ich bin für die Produktion in beiden Bereichen verantwortlich.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei ALPLA besonders?

Ich bin seit 30 Jahren bei ALPLA und interessiere mich noch immer für alles, was ich tue. Ich arbeite gerne mit, bringe mich ein und trage zum Erfolg des Teams bei. Mein wichtigstes Werkzeug ist die Erfahrung, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe.

Welches Projekt bei ALPLA ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Alle Projekte bei ALPLA Argentina waren interessant und herausfordernd. Wenn ich eines auswählen müsste, wäre es das erste größere Projekt, an dem ich beteiligt war: die Entwicklung neuer Produkte für einen unserer größten globalen Kunden im Bereich Haushaltsreinigung.

Worauf bist du persönlich und beruflich besonders stolz?

Persönlich bin ich stolz darauf, eine große gesundheitliche Herausforderung bewältigt und gelernt zu haben, damit umzugehen.

Beruflich bin ich stolz darauf, mein Studium abgeschlossen und mich innerhalb von ALPLA beruflich weiterentwickelt zu haben.

Würdest du dich heute noch einmal für denselben Beruf entscheiden?

Ich bin seit 30 Jahren bei ALPLA und ganz klar: Ja – ich würde nichts ändern. Ich liebe, was ich tue.

Wie würden deine Mitarbeitenden dich als Führungskraft beschreiben, und wie ermutigst du sie, Eigeninitiative zu zeigen?

Ich hoffe, sie würden mich als kommunikativ, empathisch, zuverlässig und überzeugend beschreiben, vor allem aber als Teamplayer.

Ich versuche meinem Team außerdem die nötige Freiheit und das Vertrauen zu geben, Chancen zu erkennen, Lösungen vorzuschlagen und sich aktiv an der kontinuierlichen Verbesserung zu beteiligen. Für mich bedeutet Führung, Raum dafür zu schaffen, dass Menschen sich einbringen und Verantwortung übernehmen.

Wie erkennst du Verbesserungspotenziale, und was ist ein aktuelles Beispiel dafür?

Verbesserungspotenziale erkennen wir durch Beobachtung, die Analyse von Ergebnissen und das Feedback aus dem Team. Indem wir Ziele und tatsächliche Ergebnisse miteinander vergleichen, können wir Abweichungen erkennen, ihre Ursachen verstehen und konkrete Maßnahmen definieren.

Dabei verbinde ich einen strukturierten Ansatz mit Ideen, die aus Erfahrung, Beobachtung und dem Austausch mit dem Team entstehen. Ein aktuelles Beispiel ist, dass wir die Bestände an intern wiederverwendbarem Material deutlich reduzieren konnten, insbesondere bei weißem Material. Für mich ist kontinuierliche Verbesserung entscheidend, um zu lernen und uns an neue Anforderungen anzupassen.

Du hast viel Erfahrung in deinem Bereich. Wie stellst du dich trotzdem immer wieder neuen Herausforderungen und triffst die richtigen Entscheidungen?

Wir versuchen ständig, neue Dinge in den Bereichen Betrieb und Produktion auszuprobieren. Ein Beispiel ist die Vorbereitung bestimmter Produktionslinien für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt und die damit verbundenen zusätzlichen Anforderungen. Was mich motiviert, ist die Möglichkeit, ständig dazuzulernen und mich weiterzuentwickeln.

Die richtigen Entscheidungen zu treffen bedeutet auch, aus Fehlern zu lernen. Einmal habe ich mich bei der Beurteilung eines Kollegen von meiner persönlichen Wahrnehmung beeinflussen lassen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, persönliche Eindrücke von einer professionellen Beurteilung zu trennen und mich auf Ergebnisse, Verhalten und konkrete Fakten zu konzentrieren.

Was war die schwierigste Entscheidung, die du bei ALPLA treffen musstest?

Eine der schwierigsten Entscheidungen war, ein Projekt abzubrechen, bei dem wir schon sehr weit gekommen waren. Indem ich die Situation noch einmal kritisch betrachtet und die Daten analysiert habe, konnte ich die richtige Entscheidung treffen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der heute bei ALPLA anfängt?

Lerne, Chancen zu erkennen und zu nutzen, mit Engagement, harter Arbeit und dem Gefühl, Teil von ALPLA zu sein.

Was ist dein Lieblingsort auf der Welt?

Überall, wo meine Familie ist.

Wem oder was kannst du einfach nicht widerstehen?

Meiner Tochter kann ich einfach nichts abschlagen.

Was würdest du wählen, wenn du für den Rest deines Lebens jeden Tag dasselbe essen müsstest?

Milanesa mit Pommes.

Was möchtest du nach 30 Jahren bei ALPLA noch erreichen?

Ich möchte ein eigenes Zuhause haben, gesund bleiben und erleben, wie meine Kinder ihre Träume verwirklichen. Und ich möchte meine berufliche Laufbahn bei ALPLA mit dem Gefühl abschließen, stolz auf meinen Weg, meinen Beitrag und das zu sein, was ich bei ALPLA bewirken konnte.

Welche Frage hätte ich dir noch stellen sollen?

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag bei ALPLA?

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag bei ALPLA?

Ja, natürlich. Ich habe als Verpacker angefangen, als das Werk noch in Bancalari war. An meinem ersten Tag teilte mich der Schichtleiter einer Kollegin zu, die mir die Arbeit zeigen sollte. Heute ist sie meine Partnerin und die Mutter meiner Kinder.

 

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